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Happiness Journey

Good vibes only! :)

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Nach der Skateboard-Aktion von gestern, bin ich heute Morgen mit einem ordentlichen Muskelkater in den Beinen aufgestanden. Als ich mich verschlafen ins Bad gekämpft und mit dem Zähneputzen angefangen habe, stellte ich fest, dass meine innere Stimme sang! Zwar war es ein seltsames Medley aus „Skaterboy“ von Avril Lavigne und „Lords of the Boards“ von den Guano Apes (und meine innere Stimme war dabei weder besonders textsicher noch sonderlich melodisch), ABER sie sang tatsächlich! Sonst meckert sie morgens im Bad nämlich in einer Tour. Über das frühe Aufstehen, meine Augenringe, meine Frisur oder Staub auf dem Waschbeckenrand, Kalkflecken auf den Armaturen, und und und. Da fällt ihr auch am frühen Morgen schon einiges ein. Dementsprechend bescheiden ist morgens meist auch meine Laune. Ist meine innere Stimme jedoch gut drauf, bin ich es automatisch auch.

An diesem Punkt dachte ich nach längerer Zeit mal wieder an das Gesetz der Anziehung. Hiermit hatte ich mich ein wenig beschäftigt, nachdem mir meine Schwiegermutti begeistert von Rhonda Byrnes Buch „The Secret“ berichtete und es mir wärmstens ans Herz legte. Rhonda Byrne erläutert hierin die Wirkungsweise dieses „Gesetzes“, lässt einige „Experten“ auf dem Gebiet zu Wort kommen und hat außerdem einige Erfahrungsberichte von „Anwendern“ eingebunden. Ich setze diese Begriffe bewusst in Anführungszeichen, denn so ganz geheuer war mir die Sache beim Lesen zunächst nicht, denn es ist kein „offizielles“ Naturgesetz, das man im Schulunterricht im Physikbuch wiederfinden würde. Alles irgendwie sehr esoterisch und meine innere Stimme fragte mich während des Lesens immer wieder mal, ob ich ab jetzt auch Aluhüte tragen möchte, um mich vor kosmischen Strahlungen zu schützen.

Laienhaft von mir zusammengefasst besagt das Gesetz der Anziehung, dass Gleiches eben Gleiches anzieht. Denkt man also negativ, zieht man negative Dinge an. Denkt man über die Dinge nach, die man NICHT mag und die man NICHT will, zieht man genau diese Dinge in sein Leben. Denkt man hingegen positiv und konzentriert sich auf Dinge, die einem Freude machen und die man liebt, bekommt man auch hiervon immer mehr. Eine wichtige Rolle spielt auch die aufrichtige, gefühlte Dankbarkeit und das Bewusstsein dafür, dass nichts das man hat selbstverständlich ist.

Man mag davon nun halten was man will, aber wenn ich so überlege, könnte tatsächlich etwas Wahres dran sein. Irgendwann habe ich ein Gedankenmuster entwickelt, das sich mehr auf die negativen Dinge konzentriert als darauf, was in meinem Leben alles Tolles passiert. Ich kann mich richtig in negative Grübeleien hineinsteigern und ganze Nächte damit verbringen, anstatt zu schlafen, irgendwelche Horrorszenarien zu kreieren, oder mich über (t0tal unwichtige) Dinge aus der Vergangenheit zu ärgern. Oder ich ärgere mich schon „vorgreifend“ über eine Sache X, die Person Y am nächsten Tag in Situation Z tun oder sagen könnte. Dass Situation Z niemals eintreten wird, brauche ich sicher nicht zu erwähnen. Am nächsten Tag bin ich dann unausgeschlafen, übellaunig und finde noch mehr Dinge, über die ich mich ärgern kann, vor denen ich Angst haben muss und über die ich mir in der folgenden Nacht weitere haarsträubende Szenarien ausdenken kann.

Wer also das Gesetz der Anziehung für sich nutzen will, muss positive Gedanken haben und versuchen, mehr oder weniger ständig von Dankbarkeit und Freude erfüllt zu sein. Dann bekommt man, wie durch einen großen Magneten angezogen, immer mehr Dinge, für die man dankbar sein kann und über die man sich freut. Alles im Universum hat eine bestimmte Frequenz. Man zieht so gesehen immer das an, was dieselbe Frequenz ausstrahlt, wie man selbst. Man muss sich also Dinge suchen, die einem Spaß machen und an denen man sich erfreuen kann. Alles Negative soll man zwar zur Kenntnis nehmen, sich jedoch davon abwenden, ohne ihm zu viel Aufmerksamkeit zu schenken. Das ist jetzt natürlich nur meine kurze, knappe Zusammenfassung. So in etwa habe ich die Sache mit dem Gesetz der Anziehung verstanden und mir zwischenzeitlich auch ein paar YouTube-Videos dazu angeschaut. Eine YouTuberin aus England sagte den schönen Satz „You have to raise your vibration!“

Ich sag mal so…ausprobieren kostet ja nix! Also heißt es ab jetzt: „High vibes only!“ 😀

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